Präsidium im Mai

Bei der Präsidiumssitzung im Mai wurden u.a. folgende Themen besprochen:

  • Andi berichtete aus der Landesleitung:
    Salzburger Friedenslichtfeier am 13. Dezember 2026 im Dom oder in St. Peter.
  • Luca berichtet aus dem Landesjugendrat:
    – Am Bundespfingstlager findet ein Workshop statt.
    – Abschlussveranstaltung des Landesjugendrates gemeinsam mit der GuSp-Stufenrunde.
    – Die Planung für 2026/27 startet im Sommer.
  • Markus Rechberg hat aus dem Aufsichtsrat des Bundesverbandes berichtet.
  • Anna wird die Nachfolgerin von Brigitte im Sekretariat.
  • Beim Herbstfest wird es einen Vortrag von Christian Ortner geben: Wie kann uns KI in der Pfadfinderarbeit helfen.
  • Die neuen Rollups sind fertig und können ab sofort von den Gruppen ausgeliehen werden.

Befreiungsfeier Mauthausen

Vor 81 Jahren, im Mai 1945, wurde das KZ Mauthausen befreit. Jedes Jahr findet nun dort eine traditionelle Befreiungsfeier statt, an der Delegationen verschiedener Länder sowie Kinder- und Jugendorganisationen aus ganz Österreich teilnehmen. Auch dieses Jahr waren einige Salzburger Pfadfinder*innen aus den Gruppen S4 Mülln, S6 Maxglan, S8 Parsch, S11 Morzg und Henndorf, Teil der österreichischen Delegation der PPÖ. Bei einem gemeinsamen Gedenkzug aller teilnehmenden Kinder- und Jugendorganisationen trafen wir uns im ehemaligen Steinbruch und zogen über die Todesstiege zum nahegelegenen Europäischen Kinder- und Jugenddenkmal. Begleitet von Flaggen aller Delegationen zogen wir anschließend auf den ehemaligen Appellplatz des Konzentrationslagers ein. Dort legten alle Teilnehmenden eine Blume nieder, im Gedenken an einen Menschen, der im KZ ermordet wurde: eine Blume für ein Leben. 

Wir wollen erinnern und ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Extremismus setzen. 

Nie wieder ist jetzt!

(Leonie Röthler)

Landesaktion der Biber

An einem schönen Samstagmorgen, es war der 9. Mai, trafen sich 37 Biber aus den Gruppen Bergheim, Gastein, Enns-Pongau und Parsch in Kuchl für die Biber Landesaktion. Kaum waren wir alle eingetroffen, dauerte es auch nicht lange, da kam ein Pirat mit Gefolge auf uns zu und fragte: „Ich bin Kapitän Graubart, Schrecken der 7 Weltmeere und wer seid ihr?“ Wir entgegneten sofort: „Wir sind die mutigen Biber aus Salzburg. Aber sag mal Kapitän, warum irrst du hier in Kuchl durch die Gegend und segelst nicht in deinem Schiff über die Weltmeere?“ Dann erzählte er uns, wie ihn die Schatzkarte von seinem Urururgroßvater hierherführte. Kurz vor dem Finden des Schatzes verlor er aber durch einen Sturm die Karte. Jetzt bräuchte er und seine Crew Hilfe bei der Suche. Legenden besagen aber, dass nur die mutigsten und furchtlosesten Piraten in der Lage wären, diesen Schatz zu finden. Da wir noch keine Piraten waren, mussten wir zuerst die Piratenausbildung absolvieren. Dazu gehörte Piratenlieder lernen, sein eigenes Kopftuch verzieren, diverse Stärke- und Geschicklichkeitsprüfungen, aber auch Gehirntraining in Form von Fehlersuchbildern und Rätseln. Als wir mit dem Training fertig waren, sagte Kapitän Graubart nach dem Mittagessen zu uns: „Ich habe euch bei den Prüfungen beobachtet und bin zufrieden. Ihr habt eure Fähigkeiten trainiert und habt Mut bewiesen. Nun wird es an der Zeit, weitere Aufgaben zu bewältigen, die uns schlussendlich zum Schatz führen!“

Mit diesen Worten starteten wir in den Nachmittag und dem zweiten Teil der Landesaktion. Bei einer gemeinsamen Suche wurden Karte und Schatztruhe recht schnell gefunden, jetzt galt es nur mehr, den Code zu knacken. Dazu mussten wir besagte Aufgaben lösen, um an die Zahlen zu kommen. Die Aufgaben waren zum Beispiel Lieder gurgeln, einen Papagei basteln, Bodenzeichen entschlüsseln, ein Schiff kapern oder ein Puzzle angeln.  Durch unsere Pfadfinderfähigkeiten und natürlich auch durch unsere Piratenausbildung war es uns ein Leichtes, die Truhe zu öffnen und den Schatz endlich mit unseren eigenen Augen sehen zu können. Beeindruckt von unserem Mut und unserer Zusammenarbeit, überließ er uns den Schatz und nach einer großen Verabschiedung und einer gerechten Aufteilung, konnten die Biber die Heimreise antreten.

Abendmodul Partizipation 2026

Was ist das für ein Ton?
Das klingt doch nach Partizipation!
Wie kann man Kids mit machen lassen?
Wie werden Jugendliche ihre eigenen Entschlüsse fassen?
Zu diesen Fragen bilden sich die Teilnehmenden fort,
und vertiefen die Themen bei einem anschließenden Bargetränk vorort.

Abenteuer, Teamgeist und ganz viele GuSp – der Georgswettbewerb 2026

Am 18. April war es wieder so weit: Der Georgswettbewerb (kurz GWB) der Salzburger Guides und Späher ging in die nächste Runde – und verwandelte das Werkschulheim Felbertal und seine Umgebung in ein buntes Abenteuerland voller motivierter Patrullen, kreativer Aufgaben und jeder Menge Teamgeist.

Schon früh am Morgen sammelten sich die ersten GuSp hinter dem Salzburger Hauptbahnhof – teilweise noch etwas verschlafen, aber spätestens nach der Ankunft im Werkschulheim hellwach. Denn nach einer kurzen Begrüßung der knapp 220 Guides und Späher aus dem ganzen Bundesland Salzburg, sowie den dazugehörigen knapp 60 Leiter*innen, ging es auch schon los: In bunt gemischten Gruppen zogen die Patrullen von Station zu Station, bereit, ihr Können und Teamwork unter Beweis zu stellen.

Und das war gefragt! Ob Geschicklichkeit, Kreativität, Wissen oder einfach gute Zusammenarbeit – die acht Stationen hatten es in sich. Da wurde gebaut, gerätselt, diskutiert und manchmal auch improvisiert. Die Patrullen wurden bei verschiedenen Aufgaben im Peilen, Schätzen, Feuer machen, beim Lösen von Geheimschriften oder beim gemeinsamen Nageln (ohne den Hammer berühren zu dürfen) gefordert. Besonders spannend war dabei nicht nur, was gelöst wurde, sondern wie: Teamwork spielte eine genauso große Rolle wie das Ergebnis selbst. Wer gemeinsam plante, sich gegenseitig unterstützte und auch in stressigen Momenten die Nerven behielt, hatte klar die Nase vorn. Doch eines war klar: Der Spaß stand im Mittelpunkt.

Und auch die Vernetzung untereinander kam nicht zu kurz. Neue Freundschaften wurden geschlossen, alte Bekanntschaften aufgefrischt und so manche Patrulle hat festgestellt, dass andere Gruppen eigentlich ganz ähnlich ticken. Besonders am Weg zwischen den Stationen wurde gemeinsam geplaudert, gelacht und die Erlebnisse ausgetauscht – denn: neben den vielen Stationen haben die GuSp insgesamt eine beachtliche Strecke von 6 km zurückgelegt.

Nach einem langen, ereignisreichen Tag trafen sich schließlich alle wieder beim Ausgangspunkt. Während noch letzte Kräfte für ein gemeinsames Abschlussspiel mobilisiert wurden, stieg schon die Spannung: Wer würde dieses Jahr zu den besten Patrullen gehören? Bei der Siegerehrung wurden die Top 6 mit coolen pfadfinderischen Geschenken ausgezeichnet, der begehrte Wanderwimpel überreicht und alle der 41 Patrullen erhielten ihre wohlverdienten Urkunden.

Besonders gratulieren möchten wir: Auf Platz 1, der Patrulle Spechte+Panther aus der Gruppe S4-Mülln, der Patrulle Flughunde aus S8-Parsch/Aigen auf Platz 2., sowie den Tennengauer Löwen auf Platz 3.

Hier geht’s zur gesamten Ergebnisliste:
Ergebnisse GWB 2026

Außerdem: allen teilnehmenden Salzburger GuSp, fürs dabei-sein, mitmachen und für alles, was ihr gemeinsam gelernt und geleistet habt!

Mit einem großen Gruppenfoto, einem gemeinsamen Schlusskreis und vielen müden, aber glücklichen Gesichtern ging der Georgswettbewerb 2026 schließlich zu Ende.

Fazit: Ein Tag voller Abenteuer, Herausforderungen und unvergesslicher Momente – ganz im Sinne der GuSp. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten GWB und wünschen ein schönes restliches Pfadijahr und supercoole Sommerlager!

Präsidium im April

Bei der Präsidiumssitzung im April wurden u.a. folgende Themen besprochen:

  • Andi berichtete aus der Landesleitung:
    – Die Landesleitertagung im März mit 120 Teilnehmer*innen ist gut gelaufen. Die Workshops und der Pubquiz des Landesjugendrates sind sehr gut angekommen. Der Impulsvortrag der Kinder- und Jugenanwaltschaft war auch sehr spannend. Andi ist als Landesleiter einstimmig wieder gewählt worden.
    – Am Vortrag der Landesleitertagung gab es eine Beach-Party der CaEx im Landesverband.
  • Es gibt ein neues Abrechnungsformular auf der Website für die Refundierung von Barlauslagen.
  • Die Pfadfinderjacken werden von der Firma von Kurt in den Landesverband übersiedelt.
  • Für die Weiterleitung von Informationen an die Gruppen soll es in Zukunft einen Newsletter geben.
  • Für den Landesverband werden neue Rollups bestellt.

Zwischendurch verwöhnte uns das Bar-Team (Danke an Birgit, Brigitte und Niki) mit köstlichen Bosna!

Landestagung 2026

Nach dem Bericht des Präsidenten Haggi (u.a. über die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen), des Finanzreferenten Stefan und des Rechnungsprüfers Werner wurde das Präsidium einstimmig entlastet. Nächster Tagesordnungpunkt war eine Änderung der Satzung, es wurde u.a. ein Paragraf über die Spendenabsetzbarkeit hinzugefügt. Die geänderte Satzung wurde einstimmig angenommen.

Schließlich wurde noch eine gemeinsame Aktion mit der Caritas vorgestellt, bei der Rucksäcke für wohnungslose Menschen gesammelt werden sollen. Zum Ausklang gab es an der Bar eine Stärkung in Form von Brötchen.

StuPSe 2026

Teamleitung und Lagerleitung an einem Wochenende und auf Salzburgerisch? Stufenleitungspaketseminar oder kurz StuPSe! Auf unserem allerersten StuPSe in Salzburg waren 15 Teilnehmende, 4 Trainer*innen (inklusive ein ausgeborgter Trainer aus Oberösterreich, Danke, Wirthi), 1 großer und 1 kleiner Koch und eine Menge Kaspressknödl. Am Ende des Seminars sind alle um ihren Motivationstyp und ein paar Kaspressknödl reicher und zufrieden wieder nach Hause gefahren.

Zusammen am Zellhof – Landesleiter*innentagung (LLT) 2026

Der Salzburger Landesverband lud am Wochenende alle Salzburger Leiter*innen zur diesjährigen LLT auf den Zellhof ein und fast 120 Personen folgten diesem Ruf! Nach der Anmeldung, dem Beziehen der Zimmer und dem Basteln der Namensschilder, starteten wir mit den Stufenrunden. Die Themen gingen von Landesaktion, über Bupfi und Bunt, bis zum Vernetzungstreffen und Erfahrungsaustausch.

Nach dem Mittagessen fanden in zwei Blöcken hintereinander acht verschiedene Workshops statt. Es wurde zusammen gedruckt, zusammen diskutiert, zusammen (an)gefeuert, zusammen gegangen, zusammen geplant, zusammen gebacken und zusammen genäht. Außerdem wurde bei einem Workshop der Polizei das Thema der Extremismusprävention (vor allem in Hinblick auf Social Media) behandelt.

Durch die Stärkung mit dem Abendessens hatten dann alle genug Energie für das Abendprogramm: ein Pub-Quiz, angeleitet durch den Landesjugendrat, und ein offenes Lagerfeuer zum Ausklang.

Sobald es am Sonntag alle aus dem Bett geschafft hatten, die Augen zumindest einen Spalt offen waren und der 1., 2. oder 3. Kaffee intus war, wurde es offiziell:

  • Haggi leitete als Präsident des Salzburger Landesverbandes die Wahl der Landesleitung. Andi wurde mit 100% der gültig abgegebenen Stimmen für weitere drei Jahre, wiedergewählt. Danach hat er die Landesverbandsleitung für die nächste Periode neu berufen.
  • Nati verlieh als Ausbildungsbeauftragte insgesamt sechs abgeschlossene Jugend- bzw. Stufenleitungsausbildungen. Gratulation an alle Abschlüsse!
  • Hannah erzählte uns etwas über das HHH-Projekt und das Bundesthema.
  • Andi stellte das Toolkit zu 50-Jahre PPÖ (und wie man das Abzeichen bekommt) und das Schutzzelt des Landesverbandes Steiermark vor. Spontan bekam dann jede der Salzburger Gruppen vom Landesverband eine Schutzzelt-Toolbox geschenkt.

Das Highlight des Sonntags war aber der Vortrag der Salzburger Kinder- und Jugendanwältin Johanna Fellinger. Sie stellte die KiJA Salzburg und ihre Arbeit vor. Außerdem gab sie neue Inputs zum Thema Kinderrechte und wie wir diese an die Kinder- und Jugendlichen weitervermitteln können.

Nach dem Mittagessen, Packen und Putzen der Häuser starteten wir dann wieder Richtung Heimat und die LLT 2026 war auch schon wieder vorbei. Danke an alle Teilnehmer*innen, an die Landesverbandsleitung, an das Kochteam und an das Zellhofteam!

Mocktail Landesjugendrat

Anfang März trafen wir uns zu unserem Mocktail-LJR. Gemeinsam bereiteten wir leckere Getränke zu und tauschten uns über aktuelle Themen im Landesverband sowie im Bundesverband aus. Außerdem besprachen wir gemeinsam die Ergebnisse unserer großen LJR-Umfrage. Dank der zahlreichen Rückmeldungen haben wir nun eine gute Grundlage, um die Meinung der Kinder und Jugendlichen im BJR besser vertreten zu können. Wir sind bereits gespannt auf die weitere Ausarbeitung beim kommenden BJR.