Landesaktion der Biber

An einem schönen Samstagmorgen, es war der 9. Mai, trafen sich 37 Biber aus den Gruppen Bergheim, Gastein, Enns-Pongau und Parsch in Kuchl für die Biber Landesaktion. Kaum waren wir alle eingetroffen, dauerte es auch nicht lange, da kam ein Pirat mit Gefolge auf uns zu und fragte: „Ich bin Kapitän Graubart, Schrecken der 7 Weltmeere und wer seid ihr?“ Wir entgegneten sofort: „Wir sind die mutigen Biber aus Salzburg. Aber sag mal Kapitän, warum irrst du hier in Kuchl durch die Gegend und segelst nicht in deinem Schiff über die Weltmeere?“ Dann erzählte er uns, wie ihn die Schatzkarte von seinem Urururgroßvater hierherführte. Kurz vor dem Finden des Schatzes verlor er aber durch einen Sturm die Karte. Jetzt bräuchte er und seine Crew Hilfe bei der Suche. Legenden besagen aber, dass nur die mutigsten und furchtlosesten Piraten in der Lage wären, diesen Schatz zu finden. Da wir noch keine Piraten waren, mussten wir zuerst die Piratenausbildung absolvieren. Dazu gehörte Piratenlieder lernen, sein eigenes Kopftuch verzieren, diverse Stärke- und Geschicklichkeitsprüfungen, aber auch Gehirntraining in Form von Fehlersuchbildern und Rätseln. Als wir mit dem Training fertig waren, sagte Kapitän Graubart nach dem Mittagessen zu uns: „Ich habe euch bei den Prüfungen beobachtet und bin zufrieden. Ihr habt eure Fähigkeiten trainiert und habt Mut bewiesen. Nun wird es an der Zeit, weitere Aufgaben zu bewältigen, die uns schlussendlich zum Schatz führen!“

Mit diesen Worten starteten wir in den Nachmittag und dem zweiten Teil der Landesaktion. Bei einer gemeinsamen Suche wurden Karte und Schatztruhe recht schnell gefunden, jetzt galt es nur mehr, den Code zu knacken. Dazu mussten wir besagte Aufgaben lösen, um an die Zahlen zu kommen. Die Aufgaben waren zum Beispiel Lieder gurgeln, einen Papagei basteln, Bodenzeichen entschlüsseln, ein Schiff kapern oder ein Puzzle angeln.  Durch unsere Pfadfinderfähigkeiten und natürlich auch durch unsere Piratenausbildung war es uns ein Leichtes, die Truhe zu öffnen und den Schatz endlich mit unseren eigenen Augen sehen zu können. Beeindruckt von unserem Mut und unserer Zusammenarbeit, überließ er uns den Schatz und nach einer großen Verabschiedung und einer gerechten Aufteilung, konnten die Biber die Heimreise antreten.