Bundespädagogik-Konferenz Frühling 2020

Salzburg war mit Biber, GuSp, RaRo und Ausbildung auf der Bundespädagikkonferenz im Frühling 2020

Unsere „Kleinsten“ knöpften sich die Bibergeschichte vor. Die kommt noch aus den 70er Jahren und kann ein Upgrade hinsichtlich Rollenverteilung, Sprache und kindgerechte Themen gut vertragen. Gut tragen hingegen lässt sich die nach genauem Maße angepasste Biber-Uniform – diese ist ab Herbst in der Pfadi-Mode-Kollektion verfügbar. Richtig schick dazu passt auch einer der zukünftig acht Buttons, mit denen man auch zeigen kann, was man als Biber schon alles kann. Und für alle, die aus den Kinderschuhen schon herausgewachsen sind: überarbeite Versionen der Biber-Methoden Seminare und Pädagogisches Konzept 2, sowie Leiterbehelfe wird es bald geben.

Mit Frauen-Power in der Mitte sind die GuSp am richtigen Weg zum Wegweiser, der den Kinderbehelf Joker ablösen wird. Auch an „Meine Schritte zum Versprechen“ und am „Schritt für Schritt“ wird hier und da noch nachgebessert. Wie man diese Tools einsetzt, kann man am GuSp-Methoden Seminar lernen und wo das schon gut klappt und wie es noch besser geht, wurde auch in dieser Runde überlegt. Apropos wo und wie: das GuSp-BuLeiLa Oe2020 findet in Traun-Oed (wo?) mit actionreichem (wie?) Programm statt. Wer mehr darüber wissen möchte, interessante Infos zu den GuSp Österreichs gibt es auf der Facebook-Seite @guspleiterinnenoesterreichs

Bei den Größten (im wahrsten Sinne des Wortes) drehte sich alles um ein zentrales Thema: Bundespfingsttreffen. Wo sollen diese in Zukunft stattfinden (hier ein vorsichtiger Spoiler: eine Zusammenarbeit mit Südtirol ist angedacht)? Sollen die RaRo in Zukunft selbst auch das Lager mitgestalten? Alkoholverbot am Lager – und für wen könnte dies ein (oder mehr) Problem sein? Für die Begleiter*innen oder für die Jugendlichen? Fragen über Fragen, deren Antworten man in Zukunft in einem Behelf für Bundespfingstreffen finden kann. Nicht nur an diesem, sondern auch am RaRoten Faden wird weiterhin gearbeitet und auch die Idee für ein Auffrischungsseminar für langjährige RaRo Begleiter*innen, das „RaRo Advanced“ könnte in Zukunft für Interessierte angeboten werden.

Und die Ausbildung, sowie alle Auszubildenden dürfen sich freuen: Es gibt eine gemeinsame, österreichweite Plattform für die Seminaranmeldung. Das neue Seminaranmeldesystem geht noch diese Woche online! Die Zeit konnte auch gleich genützt werden, um die Gruppenleiter*innen-Ausbildung mit dem GL-Arbeitskreis gemeinsam abzustimmen, die Fortschritte und den GAB-Behelf Orange zu reflektieren.

Also alles in allem: Viel geschafft und viel zu tun (die Arbeit geht uns nicht so schnell aus), viel gegessen und viele neue Leute kennen gelernt und alte Bekannte wieder getroffen. Insgesamt also ein klassisches Nett.Werken.

Gut Pfad und bis zum nächsten Mal,

  • die „kleinsten“ Chips und Alex (Biber)
  • Hannah und Nati (GuSp)
  • der größte Berni (RaRo)
  • und Birgit (Ausbildung)

Projekt „Friedenslichtübergabe in Salzburg“ erfolgreich gestartet

Das Friedenslicht aus Bethlehem hat für die Pfadfinder eine ganz besondere Bedeutung, weil es in Europa (außer in Österreich) nur durch die Pfadfinder des jeweiligen Landes verteilt wird. Die Übergabe an die Vertreter aus den europäischen Ländern erfolgt heuer am 12. Dezember im Salzburger Dom. Dazu werden bis 2.000 Teilnehmer aus beinahe allen europäischen Ländern erwartet. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, die Pfadfinder in der Öffentlichkeit zu präsentieren. So eine große Anzahl an Pfadfindern fällt selbst in der überfüllten Salzburger Altstadt auf und wir dürfen auch mit einem entsprechenden Medienecho rechnen.

Ende Februar kamen drei Vertreter des Friedenslicht-Teams aus Wien extra nach Salzburg: Rudi Klaban, der Organisator der Friedenslichtfeier, Karl Grohmann sowie Bundesgeschäftsführer Markus Höckner. Im Dom gab es zunächst kurze Anlaufschwierigkeiten: der Sakristeidirektor hat uns vor lauter Corona-Panik und Weihwasserentleeren sowie diversen Kamerateams zu diesem Thema leider vergessen. Im zweiten Anlauf hat dafür alles bestens gepasst und einer Feier im Dom steht nichts mehr im Wege – bis hin zum Livestream am 12. Dezember. Anschließend traf man sich im Landesverband mit interessierten Pfadis und Gildenmitgliedern zu einer Besprechung inklusive kleinem Aschermittwochs-Heringschmaus. Rudi Klaban gab uns einen sehr guten Überblick über das gesamte Projekt sowie unsere Aufgaben.

Es war jedenfalls ein sehr produktiver Abend, beim dem viel positive Aufbruchstimmung zu spüren war – alle waren mit Begeisterung dabei.

GuSp-Runde macht ein „Friendsie“

Auf die Plätze, fertig los: von 0 auf 50 ist total korall. So beginnt die GuSp-Stufenrunde mit einem schnellen Spiel, sowie Zuckerl für das Gewinner Team und Trostsnacks für die Letztplatzierten (bei insgesamt zwei Teams eine klassische Win-Win-Situation). Neben der Wahl des GuSp Next Top Abzeichens (siehe Bild), ein paar kleinen organisatorischen Sachen (Stichwort: GWB- und Kornettentage-Anmeldungen bitte gesammelt pro Gruppe), gibt es die große Suche nach dem Dream-Team für den Kornettentag. Weiter geht es mit einer netten Tauschbörse zu Heimstunden- und Faschingsideen von A wie „Aller Anfang ist schwer beim Morsen“ bis hin zu Z wie „Zum Glück sind dieses Jahr keine Faschingskrapfen mit Senf unter den normalen Faschingskrapfen versteckt“. Abgerundet wird die Stufenrunde durch das Vergeben des Sammelstücks N°2 der How-to-survive… Sammelreihe und unserem ersten Selfie – pardon Friendsie, sind ja viele Freunde drauf (siehe verwackeltes Friendsie). Gut, das mit dem Friendsie machen können wir vielleicht noch ein bisschen üben.

Nati

LV-Team Klausur

Anfang Februar zogen sich die Landesleitung und das Präsidium zu ihrer jährlichen Klausur zurück. Am Freitagabend wurde Rückschau gehalten auf die Vorhaben der letzten Klausur und was davon noch offen ist. Die Kamingespräche nach dem Abendessen dauerten teilweise ziemlich lange …

Trotzdem waren am Samstag alle fit für die Einschulung in „Microsoft Teams“. Mit diesem Tool soll die gemeinsame Arbeit im Landesverband optimiert werden. Es dient zur Ablage von gemeinsam genutzten Dateien, zur Verfolgung von Aufgaben und man damit auch wunderbar chatten, was gleich ausprobiert wurde.

Nach dem Mittagessen wurden die Vorhaben für die Zukunft geplant, wobei vor allem das Landeslager 2022 im Mittelpunkt stand. Hier wird in Kürze die Entscheidung über den Lagerplatz fallen. Nach einer Feedbackrunde fuhren alle frisch motiviert nach Hause.

 

Salzburg bei der Friedenslichtfeier in Wien

Die 31. Friedenslichtfeier der Pfadfinderinnen und Pfadfinder hat am 14. Dezember 2019 in Wien stattgefunden. Im Rahmen einer ökumenischen Feier wurde gemeinsam der Frieden und die Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem unter dem Motto „Sucht den Frieden und jagt ihm nach“ gefeiert.

Im 21. Bezirk sind in der Pfarrkirche Donaufeld fast 1.500 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 20 verschiedenen Nationen zusammengekommen. Darunter waren vor allem junge Menschen aus allen Bundesländern, ganz Europa und sogar den Vereinigten Staaten von Amerika.

Salzburg ist unter der Leitung des Landesjugendrates mit einer Delegation von 10 Jugendlichen, die sich aus den Gruppen S2 Katze, S6 Maxglan, S11 Morzg und Bergheim bildete, nach Wien gereist. Vier weitere Salzburger Pfadfinder und Pfadfinderinnen sind zudem dabei gewesen, um bei diesem feierlichen Zusammenkommen dabei zu sein und zu erleben, was uns nächstes Jahr erwartet.

Denn am 12.Dezemeber 2020 wird sich die Pfadfindergemeinschaft in Salzburg versammeln und im Dom zu Salzburg die 32. Friedenslichtfeier gemeinsam feiern. Die Vorfreude auf diese besondere Veranstaltung ist schon jetzt sehr groß!

Verfasst von Hannah Schöndorfer

Net(t)werken 3.0

Vorname: Hannes , Nachname: Maier, Zweiter Name: Lupin, Alter: 47, Schuhgröße: 43, Bankverbindung: AT34 2040 0000 6897, Passwort: Dag0bertDuck$$, Erkrankungen: Herpes, Depression, sexuelle Orientierung: …

…wenn persönliche Daten im Internet oder auf anderem Wege bekannt werden, ist das unangenehm. Die modernen Medien bieten viele Chancen, wie etwa das über Grenzen hinweg Nett.werken, aber auch Risiken, denen man sich bewusst sein sollte. Und genau um diese Bewusstmachung steht im Vordergrund des aktuellen Bundesthemas. Dazu wurde eine Toolbox mit verschiedenen Aufgaben und Spielen für alle Altersstufen entwickelt. Von A wie Alles was Google über dich weiß über K wie Kränkende Kommentare bis Z wie Zukünftige Auswirkungen von unüberlegten Postings. Auf der gemeinsamen Stufenrunde am 16. Oktober 2019 konnten wir schon ein paar Spiele aus der Toolbox testen, und wir bestätigen: So kann Klein und Groß spielerisch zum Medienhelden werden.

Aber nicht nur die digitale Welt bietet Chancen. Dieses Nett.werken war wieder eine super Gelegenheit zum, naja, eben zum Nett.werken. Mit und ohne mediale Unterstützung wurden auch so wieder Daten, Erfahrungen und Infos ausgetauscht. Ganz im Einverständnis aller Beteiligten (hoffentlich). Wir freuen uns auf das kommende Pfadijahr und wünschen allen Stufen, Gruppen, Leitern und Leiterinnen viel Erfolg und reibungsloses Planen für/bei ihren Aktionen. Und Apropos Stufen, eine schöne Nachricht noch zum Schluss: Die Biber sind nun eine offiziell anerkannte, optionale (sprich nicht verpflichtend, aber wenn es sich bei euch in der Gruppe ausgeht natürlich gern gesehene) Stufe! 

zusammen(B)rücken 2019

Nach gründlicher Vorbereitung, Ideenfindung, Planung und Einholung entsprechender Genehmigungen, wurde das landesweite Projekt zusammen(B)rücken am 5. Oktober 2019 finalisiert. Leider wird dieser Tag als der gefühlt kälteste und wasserhältigste Samstag im heurigen Herbst eingehen, aber auch als ein Tag, an dem viele Gruppen bewiesen haben, dass auch schlechtes Wetter eine eingeschworene Gemeinschaft nicht davon abhalten kann, ein geplantes Projekt gemeinsam durchzuziehen.

Trotz nicht vorhandenen Sonnenscheines und der damit – direkt zusammenhängend – ausbleibenden Besuchermassen (direkt proportional) wurden wir mit durchaus guter Stimmung empfangen. Bei der Planung und Errichtung diverser Brücken, Seilrutschen und einer Seilfähre wurde viel Kreativität und Können bewiesen. Die sehenswerten Ergebnisse hätten sich eindeutig mehr Besucher und Beachtung verdient. Durch die Wassermassen wurden sogar realitätsnahe Verhältnisse geschaffen, womit auf die Simulation eines Baches verzichtet werden konnte. Nicht zu vergessen, das Rahmenprogramm von Lagerfeuer mit Steckerlbrot, Palatschinken, Kaffee und Kuchen bis zu diversen Bastelstationen.

Für uns war es beeindruckend den Zusammenhalt innerhalb der Gruppen mitzuerleben.

Herzlichen Dank an alle teilnehmenden Gruppen für euren Einsatz.

Brigitte und Niki
Landesleiterin & Landesleiter

Hier eine kurze Zusammenfassung aus allen Gruppen:

zusammenBruecken-Folder_2019

… und Fotos aus ganz Salzburg:

Herbstfest mit Internet-Security Vortrag

Live-Hacker am Herbfest der Salzburger Pfadfinder

Einmal im Jahr sind die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter zum Herbstfest ins Pfadfinderhaus eingeladen – heuer am 28. September. Damit soll die während des gesamten Jahres geleistete Tätigkeit für die Kinder und Jugendlichen anerkannt werden. Präsident Christian Haggenmüller und die Landesleiter Brigitte Erda und Niki Lebeth betonten, wie wichtig die wöchentliche Arbeit in den Heimstunden sowie auf den Sommerlagern ist.

Zu diesem Ereignis wurde heuer der bekannte Live-Hacker und Cybersecurity-Experte Marco Di Filippo eingeladen. Passend zum Bundesthema der PPÖ „MedienheldInnen“ sollten damit die Anwesenden für des Thema Informationssicherheit sensibilisiert werden, um damit als Multiplikatoren in den Heimstunden fungieren zu können. Di Filippo demonstrierte live, wie einfach er sich mit fast allen Smartphones der ca. 100 Anwesenden verbinden konnte. Außerdem skizzierte er mögliche Angriffsszenarien auf Unternehmen und zeigte wieder konkrete Beispiele. Di Filippo führte damit drastisch vor Augen, wie einfach Einzelpersonen und Unternehmen Ziel von Cyberattacken werden können. Die Schwachstelle dabei ist in den meisten Fällen der Mensch. Er gab auch praktische Tipps, wie man sich vor solchen Angriffen schützen kann.

Im Anschluss an diesen spannenden Praxisvortrag wurden die Leiterinnen und Leiter mit einem Schmankerlmarkt der Salzburger Pfadfindergilden verwöhnt, bei dem es regionale Gerichte zu verkosten gab. Dabei kam auch der Gedankenaustausch untereinander nicht zu kurz.

Hans-Georg Keplinger geehrt

Beim kürzlich erfolgten gemeinsamen „Übergabebesuch“ von Ehrenpräsident Hans-Georg „HGK“ Keplinger und Präsident Christian „Haggi“ Haggenmüller beim Landeshauptmann würdigte Haslauer die gute Zusammenarbeit mit den Pfadfindern im Allgemeinen und das besonders gute Verhältnis zu HGK im Speziellen. Dieser bekam vom Landeshauptmann einen gravierten Ehrenkrug zum Dank überreicht. Im anschließenden Gespräch zeigte sich Haslauer vor allem vom großen Engagement aller Pfadfinderleiterinnen und -Leiter angetan, die ihre Freizeit nicht nur in die wöchentliche, ehrenamtliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen stecken sondern – umso bewundernswerter – auch die private Urlaubszeit. Haggi gab dem Landeshauptmann noch Einblicke in die laufenden Projekte – wie etwa das „zusammen(b)rücken“ im Herbst, den Umbau im Landesverband, den geplanten Ausbau in Bad Hofgastein sowie einen Rückblick aufs Wurzerl’19. Das beeindruckte und Haslauer wünschte nicht nur alles Gute für die Zukunft sondern sicherte auch seine weitere Unterstützung zu.

Net(t)werken 2.1

N eunzehn Uhr zehn – es geht los:

E in Aufwärmspiel und ein abkühlendes Bier – famos!

T rinken auffüllen & dann geht es zu den Stufenrunden weiter,

T ratschen, „LV-Flohmarkt“ – die Stimmung und das Wetter sind heiter

W as passiert, wenn’s passiert? – am Lager verletzte Leute!

E in Leiter kümmert sich um die restliche Pfade-Meute.

R ettungskräfte informieren,

K eine falsche Meldungen an die Medien riskieren.

E inmal vor dem Lager den Notfallplan durchsprechen,

N icht ewig lang sich den Kopf zerbrechen.

2 018/19 war ein tolles Pfadi-Jahr

. (für eure Mitarbeit sind wir sehr dankbar!)

1 spaßiges, abenteuerliches, unfallfreies SoLa!